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Stop "overthinking", start acting mit begeisternder Führung

Stop overthinking, start acting ist aktuell wichtiger denn je und dieser "Change" beginnt mit einer simplen Frage:


Wie wäre es mit Führung, die so begeistert dass jeder handeln möchte und richtig danach „giert“? Wie würde sich Führung anfühlen, die es möglich macht, sich in Themen hinein tigern, mit richtig viel Biss und zwar von Anfang bis zum Ende?


Körperlich sind Menschen in der Regel bei Themen, Aufgabenstellungen und Entscheidungen dabei, also sie schreiben sich etwas auf, bewegen sich von Termin A zu Termin B, jedoch das I-Tüpfelchen die Ebenen emotional und kognitiv zu triggern sind häufig Fehlanzeige. Das sogenannte I-Tüpfelchen am Weg zur Umsetzungskompetenz besteht aus drei Ebenen die es zu erreichen gilt:


Kognitiv - mit dem Warum sollte ich?

Emotional - mit der Vorstellungen wie es sich nachher anfühlt?

Körperlich - etwas tun, etwas aufschreiben, sich auf der körperlichen Ebene damit beschäftigen


Weshalb fehlt dieses I-Tüpfelchen? Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass nach wie vor in Unternehmen der Wille, dass Menschen eigenverantwortlich denken und handeln, also agieren noch gar nicht spürbar ist. Der Wunsch nach Kontrolle und des häufigen Übersteuerns ist nach wie vor dominant. Dieser Effekt ist auch als Spiegeleffekt bekannt, Menschen neigen dazu dies zu machen was sie selbst Tag für Tag wahrnehmen und indirekt "nachahmen".


Der Übergang vom Papier in die Praxis ist nach wie vor die größte Challenge in Unternehmen, die nicht gerade Start-Ups sind und mit dem Format der Sprints arbeiten.

Der Mensch ist instinktiv motiviert eine Überlebensstrategie zu entwickeln, am besten mit glorreichem, wasserfesten Happy End. Die Zukunft ist nicht in Stein gemeißelt und somit auch keine Happy Ends. Was passiert nun mit Menschen, die sich so sehr nach einem Happy End, bei Aufgaben, Projekten, etc. sehnen und dieses Happy End gerät ins Wanken?

Der Sicherheitsgedanke macht sich kognitiv bemerkbar und in unserem Gehirn startet der Prozess des "Overthinkings", ich nenne es auch gerne Perfektionismus auf dem Papier.

Fragen Sie sich bitte selbst wie viel Zeit verwenden Sie für Planungen und viel viel Zeit für das Handeln, dies beinhaltet Entscheiden und Umsetzen? Was schafft Mehrwert bei Ihnen im Unternehmen, Papier bunt zu bemalen und akribisch auf Punkt und Komma Korrekturen vorzunehmen, immer auf der gleichen Ebene? Oder liegt der Mehrwert im Umsetzen, probieren, verproben, korrigieren, weitermachen, Erfolge feiern, so hart auch manche Rückschläge sein mögen, doch sehen wir es aus der Perspektive - ohne Lernen kein Fortschritt. Wenn Sie ab sofort diese Perspektive einnehmen, dann werden Sie das Wort "Rückschlag" künftig aus Ihrem Sprachgebrauch verbannen, denn Rückschlag ist für 95% der Menschheit negativ behaftet, also weshalb mit negativen Vibes arbeiten?


Natürlich ist eine Story und ein roter Faden von wesentlichem Mehrwert und auch strategisch vorzugehen mit einer planbaren Basis sollte nicht fehlen.


Die Kunst ist jedoch der Sprung vom Denken ins Handeln. Stellen Sie sich vor Sie sind im Meer und surfen einer Welle entgegen und wissen genau, wow welch irres Gefühl jetzt über die Welle zu springen, ihre Emotion unbeschreiblich. Genau dann reagiert Ihr Körper und Sie springen ab und setzen somit Ihren Wunsch, kognitiv, den Sprung um - hört sich einfach an, ist es auch, also denken Sie beim nächsten Mal an diesen einen Sprung. Sie kennen von meinen Blogs bereits, dass ich ein visueller Mensch bin und in Bildern spreche und genau diese Bilder unterstützen Sie von Ihrem Papier in die Praxis zu kommen. Mit Bildern sind wir sofort auf der emotionalen Ebene die mich Eingangs zu meinen Worten zurückführt, wie fühlt sich die Vorstellung nach etwas an?


Wenn Sie nun an Ihre persönliche Situation denken dann schmunzeln Sie wahrscheinlich insgeheim und haben bildlich die zahlreichen Dokumente, strategischen Papiere oder sonstiges, die alle verworfen wurden weil sich Rahmenbedingungen geändert haben, vor Auge. Vergessen Sie nicht wie beim Sprung gilt es nicht zu Null zurückkehren, aus dem Wasser raus und neu starten, nein mit jeder Welle ergibt sich die Möglichkeit erneut abzuspringen. In der Arbeitswelt bedeutet dies in Loops, kürzeren Abstimmungszyklen oder auch in Sprints nach der Scrum Logik zu arbeiten und dies hat sich bereits im Führungsalltag bewährt. Genau an der Stelle wo ohnehin zu viele Themen gelagert sind selektiv vorzugehen und Zeit durch Qualität zu gewinnen. Qualität durch die Art und Weise wie entschieden und vor allem umgesetzt wird, viel entschieden, nichts getan bleibt bei der gleichen Basis - alles wunderbar geplant und mehr war es nicht. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht aber ich war immer ein Mensch der bei dem „mehr war es nicht“ und ja alle haben wir solche Erfahrungen gemacht, einfach nicht zufrieden war. Wie kann es sein, dass wir uns in Themen reintigern und dann heißt es „mehr als Papier oder ein Konzept war es nicht“?


Wollen Sie das einfach so akzeptieren? Ich wollte es nicht und habe eine eigene Art und Weise im Team entwickelt wie wir Entscheidungen treffen die wir auch voll und ganz unterstützen und unsere Korrekturschleife wurde einfach immer kürzer. Die Begeisterung für Themen stieg enorm, da es nicht hieß - back to Zero. Ein Kernproblem ist häufig die verwendete Sprache und was Wörter in Menschen "triggern" und somit an Reaktion und Emotion auslösen.

Das Wort Null suggeriert den meisten Menschen etwas Negatives, null, nada, niente, nichts und unser Gehirn erkennt sofort, dass hier keine Leistung erbracht wurde und die geistige Ebene geht eins tiefer. Natürlich kann Null auch positiv betrachtet werden im Sinne von wir starten bei Null und es geht aufwärts, ist jedoch dieser Aufwärtstrend nicht erkennbar wird mit Null ein Rückschlag assoziiert und dieser ist unweigerlich negativ behaftet.

Nehmen wir an die sogenannten „Rückschläge“ gibt es nicht nur einmal pro Jahr, sondern regelmäßig und in bestimmter Intensität, was macht diese Erfahrung mit unserer Entscheidungsfähigkeit? Die angeborene Entscheidungsfähigkeit war einst sehr hoch, doch der Mensch wurde so konditioniert lieber 10x oder besser 20x über Risiken nachzudenken und erst bei voller Sicherheit einen Schritt weiter zu gehen und zu entscheiden. Ist nachts im Traum ein mögliches Risiko erschienen wurden Entscheidungen flux de hude morgens wieder revidiert und so ging und geht das Spiel sehr oft in Unternehmen und vor allem Management Kreisen. Zu Entscheidungen stehen heißt auch Stärke und als Vorbild zu agieren, es bedeutet auch authentisch zu sein und Leute zu begeistern. Begeisterung ist der Anfang von Erfolg und solange dies nicht in Unternehmen Realität wird werden sich Menschen mehr und mehr von den Ping Pong Spiel, heute so, morgen so, verabschieden und auf die Suche nach guten Chefs, also Führungspersönlichkeiten machen und einen Job mit einem gewissen Spaß Faktor und Begeisterung wollen und sich voll und ganz dafür entscheiden. Menschen wollen etwas lernen und erleben und im Mittelpunkt stehen was bedeutet gesehen zu werden und dies ist alles sichtbar bei echter Führungsqualität.

Doch kein Grund zur Sorge, denn auch viele Unternehmen haben bereits begonnen den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen. Gelingt dies einmal glaubhaft und so, dass sich Menschen auch im Mittelpunkt sehen und "mitreißen" und dadurch begeistern lassen, dann ist jedes Change Programm überflüssig, denn der Change beginnt selbst bei jedem Individuum.


Wollen Sie Ihre Führungsqualität steigern und Führung zur Königsdisziplin machen indem Sie Menschen in den Mittelpunkt stellen und begeistern können? Ihr kostenloses Erstgespräch wartet auf Sie.




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